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Unsere Haut ist ein Wunderwerk der Natur.

Sie ist elastisch und fest zugleich, sie schützt und kommuniziert mit unserer Außenwelt. Ihre Rolle im sozialen Leben ist sehr bedeutsam. Durch unsere Mimik und als Projektionsfeld emotionaler Regungen treten wir durch sie mit unseren Mitmenschen in Kontakt.

Eine gesunde Haut ist auch eine schöne Haut.

Insbesondere chronische Hauterkrankungen stellen eine große Belastung im privaten und beruflichen Alltag dar.

Fundierte Diagnostik und individuelle Beratung stehen für mich im Vordergrund, um eine auf meine Patienten zugeschnittene individuelle Therapie zu erstellen und diese bei Bedarf regelmäßig anzupassen.

Im Rahmen meiner Facharztausbildung konnte ich viel Erfahrung in der Behandlung von dermatologischen Patienten und auch den neusten und modernsten Therapien sammeln.

Durch die regelmäßige Teilnahme an nationalen und internationalen Kongressen biete ich für meine Patienten fachärztliche Kompetenz auf dem neuesten Wissenstand.

Jedes Gesicht ist einzigartig, wie jede Persönlichkeit.

Ziel ist es,die individuelle Schönheitmeiner Patienten zu betonen.

Mit zunehmendem Alter verlangsamen sich die Zellerneuerungsprozesse- die Haut wird dünner, trockener und verliert ihre Elastizität.

Durch den gezielten Einsatz ästhetischer Methoden, können altersbedingte Einflüsse auf das Erscheinungsbild der Haut behoben werden. Dies führt zu einem erfrischten Aussehen statt veränderter Mimik und Optik.

Ziel ist es, die individuelle Schönheit meiner Patienten zu betonen.

Besonders wichtig ist mir höchste Qualität, sowohl bei meiner Arbeit als auch bei den Materialen und Produkten die ich verwende!

LEISTUNGSSPEKTRUM

Dermatologie

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Als Akne bezeichnet man eine entzündliche Erkrankung der Talgdrüsenfollikel, die mit Komedonen (Mitesser) und entzündlichen Knoten oder Pusteln (Eiterbläschen) einhergeht. Betroffen sind vor allem talgdrüsenreiche Hautareale wie Gesicht, Hals, Dekolleté und Rücken.

Mehr als 80 % der Jugendlichen geben an, unter Akne zu leiden. In 15 – 30% der Fälle ist die Akne so schwer, dass sie deutlich sichtbar ist und auch zu Narbenbildung führen kann. Meist beginnt die Akne mit der Pubertät um das 10. bis 12. Lebensjahr und heilt bis zum 20. Lebensjahr ab. Bei manchen Betroffenen kann die Erkrankung bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben oder auch erstmalig auftreten.

Akne ist heute sehr gut behandelbar. Der rechtzeitige Beginn der Therapie ist besonders wichtig, um die Entstehung von Narben zu vermeiden.

Die Behandlung richtet sich stets nach dem individuellen Schweregrad der Erkrankung. In leichten Fällen reicht oft eine lokale Therapie mit speziellen auf die jeweilige Haut abgestimmten Cremen aus. Schwerere Formen müssen systemisch mit Medikamenten behandelt werden. Als Ergänzung eignen sich Peelings hervorragend. Die richtige Kombination aus Reinigung, Pflege und unterschiedlichen Therapieoptionen ermöglicht ein optimales Ergebnis.

Allergien können als Insektengiftallergie, Pollenallergie, Medikamentenallergie und Kontaktallergie auftreten.

Neben den klassischen Allergien gibt es noch sogenannte Pseudoallergien (Intoleranzreaktionen).

Hierzu zählen zum Beispiel Histamin-, Fruktose- und Lactoseintoleranz. Beim Verzehr von Nahrungsmitteln, die diese Stoffe in höherer Konzentration enthalten, kann es zu Blähungen, Durchfällen und Hautausschlägen kommen.

Wichtig ist eine ausführliche Anamneseerhebung um den richtigen, zur Diagnose führenden Allergietest anordnen zu können. Die Durchführung des Tests erfolgt in darauf spezialisierten Allergieambulatorien. Auf Basis des Ergebnisses können ausgewählte Therapien (Medikamente, Salben, Hyposensibilisierungstherapie, etc.) eingeleitet werden.

Die Neurodermitis, auch atopische Dermatitis genannt, ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung. Sie tritt oft schon im Kindesalter auf und verläuft überlicherweise in Schüben.

Die Ursachen der Entstehung sind nicht vollständig geklärt. Mit einer atopischen Dermatitis geht sehr oft ein langer Leidensweg der Betroffenen und ihres Umfelds einher. Neben genauer Anamneseerhebung können auch Allergietestungen helfen, Triggerfaktoren zu erkennen und zu beseitigen. Atopische Dermatitis ist häufig mit allergischem Schnupfen und allergischem Asthma vergesellschaftet.

Zu den wesentlichen Merkmalen zählen der quälende Juckreiz und die gerötete, schuppende, sehr trockene Haut.

Optimale Hautpflege und stadiengerechte Therapie sind der Schlüssel zum Erfolg und ermöglichen lange erscheinungsfreie Intervalle. Die Therapie wird in mehrere Stufen eingeteilt.

Stufe 1: Die Basis der Behandlung ist konsequente Hautpflege auch in erscheinungsfreien Erkrankungsphasen. Hierbei haben rückfettende Cremen und gut verträgliche Waschlotionen eine tragende Rolle. Weiters empfiehlt es sich, Trigger-Faktoren zu verringern oder, wenn möglich, ganz zu vermeiden.

Stufe 2 und 3: Bei leichtem bis mittelschwerem Verlauf erfolgt eine sogenannte topische (lokale) Therapie, beispielsweise mit kortisonhaltigen Cremen oder topischen Immunmodulatoren (Calcineurininhibitoren). Diese Therapieform zielt darauf ab, die Entzündung einzudämmen und den Juckreiz zu lindern.

Stufe 4: Bei schwerer Neurodermitis stehen systemische, antientzündliche Therapien in Form von Tabletten oder Spritzen zur Verfügung. Es kommen hierbei das Immunsystem dämpfende Substanzen (sogenannte Immunsuppressiva), zielgerichtete Antikörpertherapien (sog. Biologika) oder auch Januskinase Inhibitoren zum Einsatz. Nichtmedikamentöse Behandlungen, wie UV-Bestrahlungen, können eine Behandlung sinnvoll ergänzen.

Psoriasis, auch Schuppenflechte genannt, ist eine chronische Hauterkrankung, die mit einer erheblichen psychischen Belastung der Betroffenen verbunden ist.

Typische Symptome sind scharf begrenzte, erhabene, rote Flecken, die mit charakteristischen silbrig glänzenden Schuppen bedeckt sind.

Sehr häufig tritt auch eine Gelenksentzündung- die sogenannte Psoriasisarthritis-auf. Weiters werden häufig Nagelveränderungen beobachtet.  Psoriasispatienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Erkrankungen wie Bluthochdruck und Herzinfarkt. Eine genaue Diagnose, interdisziplinäre Behandlung und regelmäßige Kontrollen sind äußerst wichtig, um Folgeschäden zu verhindern.

Zur Einstufung des Schweregrades wird der sogenannte PASI Score (Psoriasis Area and Severity Index) herangezogen. Hierbei handelt es sich um ein standardisiertes System, das betroffene Hautstellen nach Rötung, Schuppung und Dicke bewertet, sowie den Prozentsatz der betroffenen Körperoberfläche miteinbezieht.

Je nach Ausprägung der Erkrankung erfolgt die Therapie äußerlich durch Salben, Cremen, Lotionen, Gels oder auch UV-Therapie. Bei sehr schweren Formen von Psoriasis können systemische Medikamente wie Methotrexat, Fumarsäure, Vitamin-A Säure oder sogenannte „Biologika“ als Immunmodulatoren eingesetzt werden. Diese hindern das Immunsystem daran, körpereigene Strukturen anzugreifen.

Biologika/Biologicals haben ihren Namen von der gentechnischen Herstellung aus biologischem Material. Sie sind derzeit die stärksten zur Verfügung stehenden Medikamente zur Hemmung der Entzündung und falschen Abläufe im Immunsystem.  Sie verhindern sozusagen an einer sehr hohen Instanz im Ablauf der Immunreaktion den Ablauf der Entzündungsreaktion.

Biologika werden, je nach Präparat, in unterschiedlichen Abständen gespritzt und bewirken bereits nach kurzer Zeit eine erhebliche Verminderung der Entzündungsaktivität. Daraus resultiert eine deutliche Krankheitsverbesserung bis hin zur kompletten Erscheinungsfreiheit.

Eine Therapie mit Biologika kommt in der Dermatologie mit großem Erfolgt bei der Psoriasis (Schuppenflechte), Psoriasisarthritis und der atopischen Dermatitis (Neurodermitis) zum Einsatz.

Bei Couperose und Rosazea handelt es sich um eine chronisch entzündliche Neubildung und Erweiterung kleinster Hautgefäße, vor allem im Bereich des Gesichtes.

Die Couperose gilt als Frühstadium- bei weiteren Zunahme der Gefäßneubildungen und lokalen Entzündungen spricht man von Rosazea.

Während früher Stadien äußert sich die Couperose vornehmlich durch kurzfristige Hautrötungen, die vor allem Wangen und Nase betreffen.

Im weiteren Krankheitsverlauf kommt es zur permanenten Gefäßerweiterung und Entstehung von Knötchen und Pusteln.

Individuell geeignete Therapieschritte richten sich nach der jeweiligen Symptomausprägung.

Neben der Anwendung hautschonender Gesichtsreinigungsprodukte und Pflegeprodukte werden zur Behandlung zunächst entzündungshemmende, antibakterielle Cremen verwendet. Bei schweren Fällen bessern Antibiotika das Hautbild.

Um eine langfristige Verbesserung der Couperose/Rosazea zu erreichen, können permanente Hautrötungen mittels Lasertherapie behandelt werden. 

Je nach Ausprägung sind 1-3 Laserbehandlungen zur Erreichung eines optimalen Behandlungsergebnisses erforderlich.

Das chronische Handekzem ist eine entzündliche Hauterkrankung. Es ist nicht ansteckend und betrifft ca. 5-10% der Bevölkerung.

Bestimmte Berufsgruppen wie Friseure, Köche, Reinigungskräfte, Metallarbeiter, Bauarbeiter, sowie medizinische Fachkräfte sind besonders gefährdet. Die Erkrankung kann über Monate oder Jahre bestehen bleiben und in Schüben verlaufen.

Typische Anzeichen sind Rötung, trockene, schuppende Haut, Bläschenbildung und Juckreiz.

Ursachen können sowohl äußere Faktoren wie häufiges Händewaschen, Reinigungsmittel und Desinfektionsmittel sein oder auch der permanente Kontakt mit allergie-auslösenden Stoffen.

Ein Handekzem kann auch im Rahmen einer atopischen Dermatitis (Neurodermitis) oder Psoriasis (Schuppenflechte) auftreten.

Sehr wichtig zur Vermeidung der Entstehung sind vorbeugende und schützende Maßnahmen.

Die Behandlung des chronischen Handekzems zielt darauf ab, die Entzündung zu unterdrücken. Eine erfolgreiche Therapie kann Wochen bis Monate in Anspruch nehmen.

Cremen und Salben mit Kortison unterstützen neben konsequentem Hautschutz und Hautpflege die Regeneration der Haut. Sie werden im akuten Entzündungsfall verordnet. Das Absetzen der Therapie muss stufenweise erfolgen (sog. „Ausschleichen“). Bei plötzlichem Absetzen kann es zu einem raschen Wiederauftreten der Entzündung kommen.

Eine weitere Therapiemöglichkeit stellt die UV-Therapie dar.

In sehr schweren Fällen kann auch eine systemische Therapie in Form von Kapseln notwendig sein. Die Einnahme ist meist für einige Monate erforderlich.

Bakterielle Hautinfektionen werden hauptsächlich durch Staphylokokken oder Streptokokken verursacht und können verschiedene Hautschichten sowie die Hautanhangsgebilde (Haare und Nägel) betreffen. Zu den Häufigsten zählen Erysipel, Impetigo, Follikulitis, Furunkel bzw. Karbunkel und Zellulitis.

Die Symptome unterscheiden sich je nach Krankheit, häufig sind Hautrötungen, Schwellung, Juckreiz, Eiteransammlungen, Schuppung und Krustenbildung.

Die Behandlung erfolgt lokal und/oder mit der Gabe eines dem Erregerspektrums entsprechenden Antibiotikums.

Pilzerkrankungen, auch Mykosen genannt, gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten der Haut. Sie können Haut, Schleimhäute und Nägel betreffen.

Hautpilze werden zumeist durch Dermatophyten verursacht.

Die Übertragung erfolgt über direkten Körperkontakt, infizierte Haustiere oder kontaminierte Gegenstände. Typische Symptome sind gerötete, teilweise schuppende und juckende Hautveränderungen.

Pilzerkrankungen der Schleimhäute werden v.a. durch Hefepilze der Gattung Candida hervorgerufen.

Bei Nagelpilz handelt es sich um eine sehr hartnäckige Infektion einzelner oder aller Nägel. Er tritt häufig in Kombination mit Fußpilz auf. Fast immer kommt es zu weiß-gelblicher Verfärbung und in weiterer Folge zur Verdickung des Nagels.

Eine erfolgreiche lokale und bei Bedarf auch systemische Therapie setzt eine exakte Diagnostik voraus.

Als Hautkrebs bezeichnet man eine bösartige Veränderung der Haut, umgangssprachlich unterscheidet man zwischen dem „schwarzen“ (Malignes Melanom) und dem „weißen“ Hautkrebs (Basaliome oder Plattenepithel-Karzinome).

Wenn er rechtzeitig erkannt wird, ist Hautkrebs heilbar!

Die Behandlung von Hautkrebs kann heute sehr vielseitig erfolgen.

Neben der operativen Entfernung kommen bei bestimmten Arten von Hautkrebs auch Behandlungen mit flüssigem Stickstoff (Kryotherapie) und Salben zum Einsatz.

Die Hautkrebsvorsorge zählt zu den wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen in der Dermatologie.

Dabei wird die gesamte Haut mit dem Auflichtmikroskop auf suspekte Veränderungen bzw. auffällige Muttermale untersucht.

Auffällige Hautveränderungen werden direkt in der Ordination in lokaler Betäubung entfernt und in weiterer Folge histologisch untersucht.

Hautkrebs und veränderte Muttermale sind keine Frage des Alters und sollten immer rechtzeitig behandelt werden. Häufige Sonnenbrände (besonders im Kindes- und Jugendalter), Vorkommen von Hautkrebs in der Familie sowie viele Pigmentflecken steigern das Hautkrebsrisiko.

Viele Hautveränderungen, welche zum Teil altersbedingt entstehen- wie z.B: Alterswarzen (Seborrhoische Keratosen) oder gutartige Fibrome (Bindegewebsgewächse) sind völlig harmlos. Sie können jedoch durch chronische Reizung, z.B. bei Reibung immer wieder bluten oder sich entzünden.

Diese Hautveränderungen werden unter örtlicher Betäubung mittels Cürette und/oder elektrochirurgisch abgetragen. An den behandelten Stellen bilden sich kleine Krusten, welche nach einigen Tagen abfallen.

Operation von Hauttumoren

Muttermalentfernung

Entfernung von chronisch irritierten Hautveränderungen wie Keratosen und Fibromen

Operation von Zysten

Ein Großteil der dermato-chirurgischen Eingriffe kann ambulant in örtlicher Betäubung direkt in der Ordination erfolgen.

Die dermatologisch auffälligen, entfernten Hautveränderungen werden in weiterer Folge in einem dermatohistopathologischem Labor feingeweblich untersucht.

Auch chronisch gereizte Hautanhangsgebilde (Fibrome, Alterswarzen,…) werden in örtlicher Betäubung direkt in der Ordination mittels Cürette und/oder elektrochirurgisch abgetragen. An den behandelten Stellen bilden sich kleine Krusten, welche nach einigen Tagen abfallen.

Volles und gesundes Haar symbolisiert Schönheit und Vitalität. Werden die Haare dünner und weniger, ist es sowohl für Frauen als auch für Männer ein besorgniserregender, belastender Zustand.

Haarausfall, auch Effluvium genannt, kann durch viele Faktoren verursacht werden. Daher ist eine ausführliche Anamnese und Diagnostik unbedingt erforderlich.

Die häufigste Form des Haarausfalls ist der androgenetische, erblich bedingte Haarausfall. Dabei besteht vor allem im Bereich des Scheitels und der Schläfen die Veranlagung, Haare zu verlieren.

Beim kreisrunden Haarausfall entstehen rundliche, kahle Stellen am Kopf, während es beim diffusen Haarausfall zu einer generellen Ausdünnung der Haare mit Sichtbarwerden der Kopfhaut kommt.

Mit einer speziellen Blutuntersuchung werden alle möglichen Ursachen wie beispielsweise hormonelle Veränderungen, Schilddrüsenerkrankungen, Mangel an Spurenelementen und Vitaminen uvm. festgestellt.   

Die Therapie richtet sich nach den erhobenen Befunden und wird maßgeschneidert und individuell angepasst.

 

Hyperhidrose wird auch als vermehrte Schweißbildung bezeichnet, wobei die Anzahl und Größe der Schweißdrüsen bei den Betroffenen nicht verändert sind.

Die verstärkte Schweißneigung kann den gesamten Körper betreffen. Bei den meisten Betroffenen beschränkt sich das vermehrte Schwitzen auf bestimmte Körperareale- zumeist Hände, Füße, Achseln oder Gesicht.

Exogene (durch äußere Reize) auslösende Faktoren sind höhere Umgebungstemperaturen, Kaffeegenuss, Alkohol, Nikotin, scharfe Gewürze und körperliche Aktivität.  Auch psychischer Stress kann ein sogenannter Triggerfaktor sein.

Der Leidensdruck ist meist hoch. Die Erkrankung führt zum Meiden sozialer Kontakte, das vermehrte Schwitzen wirkt sich im beruflichen Umfeld negativ aus, die Lebensqualität ist stark eingeschränkt.

Spezielle Antitranspirantien (Deos) enthalten Metallsalze, zumeist Aluminiumchlorid. Letzteres führt zum Verschluss der Schweißdrüsenausführungsgänge und damit zu vermindertem Schwitzen. Bei schweren Formen ist die Wirkung jedoch meist unzureichend.

Eine weitere Therapiemöglichkeit ist die Leitungswasser- Iontophorese.  Diese eignet sich gut zur Therapie der Hyperhidrose im Bereich der Hände und Füße. Dabei werden die betroffenen Körperareale in einer mit Leitungswasser gefüllten Kunststoffwanne gebadet, durch die schwacher Strom über Elektroden fließt. Mit der Behandlung wird eine Erhöhung der Reizschwelle der Schweißdrüsen erzielt und dadurch das Schwitzen vermindert. Man verspürt ein leichtes Kribbeln. Zu Beginn ist eine tägliche Anwendung von ca. 10-15 min notwendig- nach Besserung der Symptome reicht es meist aus 2x wöchentlich zu baden.

Äußerst wirksam ist die Behandlung mit Botulinumtoxin. Durch Injizieren von Botulinumtoxin kann übermäßiges Schwitzen für den Zeitraum der Wirkdauer ausgeschaltet werden. Diese beträgt durchschnittlich 7 bis 9 Monate. Die Therapie mit Botox wird von der Krankenkasse in den meisten Fällen nicht übernommen.

Unter dem Begriff Melasma oder auch Chloasma und Hyperpigmentierung versteht man das Auftreten von Pigmentflecken, die sich vorzugsweise im Gesicht zeigen.

Bei den bis zu einigen Zentimeter großen, bräunlichen Flecken handelt es sich um eine gutartige Pigmentstörung der Haut.

Hauptursache der Hyperpigmentierung ist die chronische Sonnenexposition. Daher entstehen sie hauptsächlich an den lichtexponierten Stellen wie Gesicht, Handrücken, Dekolleté oder Streckseiten der Unterarme.

Helle Haut, Sonnenbrände oder häufige Sonnenbäder auch ohne Sonnenbrände begünstigen ihre Entstehung.  

Ein weiterer Faktor für das Auftreten von Melasma, sind weilbliche Sexualhormone. Diese regen die Produktion von Melanin (Pigment) an- zumindest dann, wenn die Haut der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Melasma taucht darum auch entsprechend häufig während der Schwangerschaft auf (sogenannte „Schwangerschaftsmaske“).

Doch nicht nur schwangere Frauen haben ein erhöhtes Risiko für Melasma. Auch Frauen, die mittels Pille verhüten oder sich einer Hormonersatztherapie unterziehen sind häufig betroffen.

Auch genetische Veranlagung, Schilddrüsenerkrankungen, Medikamente, Kosmetika, Parfum sowie Pflanzensäfte können als Ursache genannt werden.

Aus medizinischer Sicht sind die Verfärbungen völlig harmlos, aber für viele kosmetisch störend.

Wichtig ist es, die tatsächliche Ursache zu eruieren. Betroffene sollten auf jeden Fall direkte Sonneneinstrahlung vermeiden und auf einen konsequenten Lichtschutz (LSF 50) achten.

Je nach Ursache und Ausprägung der Pigmentierung kommen verschiedene Therapien wie Laser, Peeling und auch spezielle Cremen zum Einsatz.

Nesselausschlag, auch Urtikaria genannt, ist eine sehr häufige und unangenehme Hauterkrankung. Sie kann in jedem Lebensalter vorkommen.

Es tritt, ganz spontan, ein wandernder, teils heftig juckender Hautausschlag auf. Dieser gleicht jenen Hautveränderungen, die auch bei Kontakt mit Brennnesseln auftreten- daher der Name Nesselausschlag oder Nesselsucht.

Weiters kann es zu Schwellungen (sog. Angioödemen) vor allem im Gesichtsbereich (Augenlider, Lippen, Zunge) oder seltener der Hände und Füße kommen.

Die Hautveränderungen klingen spontan ab und treten erneut nach einigen Stunden wieder auf.

Es werden 2 Formen unterschieden:

  • Akute Urtikaria (unter 6 Wochen bestehen)
  • Chronische Urtikaria (über 6 Wochen bestehen)

Ca. 0,1 % der europäischen Bevölkerung leidet unter der chronisch verlaufenden Form.

Sowohl bei der akuten als auch bei der chronischen Urtikaria kommen Antihistaminika und manchmal auch Steroide zum Einsatz.

Für die chronisch spontane Urtikaria ist weiters Omalizumab, ein Antikörper der Immunglobuline (IgE) im Körper bindet, zugelassen.

Die „gewöhnlichen“ Warzen (Verrucae vulgares) sind die häufigste Warzenform. In ihnen lassen sich Humane Papilloma Viren (Typen 1,2,4,27 und 57) nachweisen.

Die Übertragung von Viruswarzen erfolgt sowohl durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch, als auch über kontaminierte Fußböden (z.B. Schwimmbad, Sporthalle) oder Gegenstände (gemeinsames Benutzen von Handtüchern).

Die Inkubationszeit beträgt zwischen 4 Wochen und mehreren Monaten. Neben der Immunitätslage ist auch der Hautzustand von besonderer Bedeutung. Schlechte Durchblutung, Immunschwäche, vermehrtes Schwitzen, Ekzeme oder vorbestehende Hautinfektionen begünstigen die Ausbreitung der Warzen.

Präparate mit Podophyllotoxin oder 5-Fluorouracil wirken schädigend auf die Viren, zusätzlich kann Salicylsäure helfen, die verdickte Hornschicht aufzuweichen. Diese Präparate werden meist als Tinktur für mehrere Wochen aufgetragen. Die oberflächlichen Anteile der Warze werden mit einer Cürette wiederholt abgeschabt. Kombiniert wird die Behandlung auch mit Kryotherapie (sog. „Vereisen“) oder mit Elektrokaustik (sog. „Wegbrennen“).

Dr. Carina Bergthaler Fachärztin Für Dermatologie und Venerologie
Ästhetische Dermatologie

Ästhetische Dermatologie

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Ästhetische Behandlungen werden gegen Privathonorar verrechnet, da diese Leistungen von der Krankenkasse nicht übernommen werden. Die Behandlungen werden in meiner Privatordination durchgeführt.

Mit Botulinumtoxin A, kurz „Botox“ genannt, können Falten minimiert und geglättet werden.

Durch eine stark ausgeprägte Mimik bilden sich im Laufe der Jahre tiefe Falten – oft im Stirnbereich und zwischen den Augenbrauen. Die sogenannte Zornesfalte erweckt den Eindruck eines unzufriedenen Blickes und Anspannung.

Die Standardtherapie gegen mimische Falten ist das Injizieren von Botulinumtoxin direkt in den Muskel. Botulinumtoxin unterbindet die Impulsübertragung vom Nerv auf den Muskel, sodass dieser nicht mehr kontrahieren, also sich zusammenziehen, kann. Durch das ruhig stellen des Muskels entfällt auch die Faltenbildung der Haut. Dadurch werden nach einer gewissen Zeit mimische Falten geglättet. Wenn diese Falten noch nicht zu tief in der Haut verankert sind, können sie sogar vollständig verschwinden. Das Wirkungsausmaß und die Wirkungsdauer sind dosisabhängig und hält durchschnittlich 4 bis 6 Monate an.

Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Hyperhidrose. Durch Injizieren von Botulinumtoxin kann übermäßiges Schwitzen für den Zeitraum der Wirkdauer ausgeschaltet werden.

Das Stützgerüst der Haut besteht aus Kollagen- und elastischen Fasern. Ab dem 25.Lebensjahr wird die körpereigene Produktion kontinuierlich weniger.

Medizinisches Microneedling ist eine der effektivsten Methoden, um diesen natürlichen Prozess entgegenzuwirken und die Kollagensynthese anzukurbeln. Das medizinische Microneedling unterscheidet sich vom kosmetischen in der Nadellänge und Eindringtiefe und darf ausschließlich von Ärzten durchgeführt werden. Die gewählte Tiefe, mit der die Nadel eindringt, wird je nach Hautdicke gewählt.

Grundsätzlich ist das Microneedling universell einsetzbar, also an allen Körperregionen und bei allen Hauttypen. Die Zielgruppe, sind Patienten mit faltiger Haut, großporigerer Haut, schlaffer Haut oder narbiger Haut. Die Region spielt dabei keine Rolle.

Mit dem DermaPen ®, der mit sehr feinen kleinen Nadeln besetzt ist, wird die Haut vertikal, horizontal und diagonal „geneedelt“. Dabei entstehen tausende kleine Mikrowunden wodurch die Kollagenproduktion angeregt wird. Die Haut wird praller und straffer. Die sehr kleinen und bis 2 mm tiefen Einstichstellen heilen schnell und narbenfrei ab. Die Haut ist im Anschluss leicht geschwollen und gerötet. Am nächsten Tag sieht alles nach einem leichten Sonnenbrand aus. Arbeiten ist ohne weiteres möglich.

Je nach Indikation und Hautbild sind 3-6 Sitzungen notwendig.

Chemische Peelings wirken sehr viel intensiver als gewöhnliche Peelings und sind nicht mit Heimpeelings oder Anwendungen im Kosmetikinstitut zu vergleichen. Die verwendeten Säuren sind deutlich konzentrierter, stärker und wirksamer.

Je stärker das Peeling, desto mehr Hautschichten werden abgelöst- die Wirkung beschränkt sich nicht nur auf die Oberhaut (Epidermis), sondern reicht bis in die Dermis.

Je nach Bedarf, Hautproblem und erwünschtem Ergebnis werden verschiedene Peelsubstanzen angewandt. Sie unterscheiden sich in der verwendeten Säure, Eindringtiefe, Wirkung und Abheilungszeitraum.  

In erster Linie regt ein Peeling die Kollagenbildung in der Haut an, dadurch wird sie wieder gestrafft, geglättet und wirkt fester.

Chemische Peelings eignen sich außerdem um Hautunreinheiten, Pigmentstörungen, Sonnenschäden, feine Falten und Aknenarben zu reduziert.

Nach dem Peeling ist die Haut unterschiedlich stark gerötet und schuppt in den folgenden Tagen ab.

In den ersten Wochen muss direkte Sonneneinstrahlung vermieden und ein hoher Lichtschutzfaktor (LSF 50+) aufgetragen werden.

Anwendungsgebiete:

  • Unreine, fettige Haut
  • Unebenes Hautbild und große Poren
  • Aknenarben
  • Feine Fältchen
  • Sonnenschäden
  • Pigmentflecken und unregelmäßige Pigmentierung

Die Behandlung von Besenreisern erfolgt durch Verödung mit Äthoxysklerol.

Hierbei werden die betroffenen Venen mit einer kleinen Nadel punktiert und Äthoxysklerol in die Vene eingebracht. Dies führt zu einer lokalen Entzündungsreaktion, wodurch die Venenwände verkleben. Es kann nachfolgend zu kleinen Hämatomen („blauen Flecken“) kommen, die nach einigen Tagen verschwinden. Im Anschluss an die Therapie empfiehlt sich das Tragen von Kompressionsstrümpfen für 10 Tage.

Je nach Ausprägung sind eine oder mehrere Behandlungen notwendig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Viele Hautveränderungen, welche zum Teil altersbedingt entstehen, sind völlig harmlos und müssen aus medizinischen Gründen nicht entfernt werden.

Allerdings werden solche Veränderungen, wie z.B. „Alterswarzen“ (Seborrhoische Keratosen) oder gutartige Fibrome (gutartige Bindegewebsgewächse) sehr häufig als kosmetisch störend empfunden.

Solche Hautveränderungen werden unter örtlicher Betäubung mittels Cürette und/oder elektrochirurgisch abgetragen. An den behandelten Stellen bilden sich kleine Krusten, welche nach einigen Tagen abfallen.

 

Pigmentflecken

Bei vielen Menschen entstehen im Laufe des Lebens Pigmentflecken. Die Ursachen dafür sind vielseitig. Sie können beispielsweise durch Sonnenstrahlung, vaselinhaltige Kosmetika, Parfums, Medikamenteneinnahme, nach Laser- und Peelingbehandlungen sowie durch hormonellen Einfluss entstehen.

Wenn Sie einen Pigmentfleck entfernen lassen möchten, bieten sich dafür verschiedene Behandlungsmethoden an.

  • Kryotherapie
  • Peeling
  • bleichende Schälcreme
  • Laser

Die behandelten Stellen sollten in den nachfolgenden Wochen mit Sonnenschutzcremen mit einem hohen Lichtschutzfaktor (50+) vor Sonne geschützt werden.

Mit dem KTP Laser können vaskuläre Veränderungen (wie z.B. Teleangiektasien, Spider Nävi, Angiofibrome und Hämagiome) behandelt werden.

Dabei wird der therapiewirksame Grünanteil des Laserlichtes verwendet. Dieses wird vom Hämoglobin absorbiert, sodass eine selektive Koagulation von vaskulären Hautveränderungen möglich ist.

Nach der Behandlung bildet sich im Bereich der gelaserten Haut ein Schorf, der nach 10 bis 14 Tagen abfällt. Die Abheilung erfolgt wie bei einer Schürfwunde.

Für einen Zeitraum von 6 Wochen muss die gelaserte Haut vor direkter Sonnenbestrahlung geschützt werden.

Das endgültige Therapieergebnis ist nach 6-8 Wochen beurteilbar.

Je nach Indikation sind 1-3 Laserbehandlungen zur Erreichung eines optimalen Behandlungsergebnisses erforderlich.

Pigmentflecken sind wie Muttermale oder Sommersprossen eine gutartige Pigmentstörung der Haut. Die bis einige Zentimeter großen, bräunlichen Flecken werden auch Lentigo senilis bzw. Lentigo solaris genannt.

Hauptursache ihrer Entstehung ist die chronische Sonnenexposition. Daher entstehen sie hauptsächlich an den lichtexponierten Stellen wie Gesicht, Handrücken, Dekolleté oder Streckseiten der Unterarme.

Helle Haut, Sonnenbrände oder häufige Sonnenbäder auch ohne Sonnenbrände begünstigen ihre Entstehung.

Pigmentflecken können mittels Laser entfernt werden. Dieser zerstört gezielt die Pigmente in der Haut, ohne das umliegende Gewebe zu beeinträchtigen. Das Laserlicht wird von den pigmentierten Arealen absorbiert und in Hitze umgewandelt. Bevor die braunen Flecken völlig verschwinden, werden sie verstärkt sichtbar, weil sie an die Oberfläche treten und dort von den Fresszellen des Körpers abgebaut werden. Im Durchschnitt genügen 1-2 Behandlungen. Diese werden im Abstand von 4-6 Wochen durchgeführt.

Über mich

Studium an der Medizinischen Universität Wien

Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin in Eisenstadt, Kittsee und Wien

Ausbildung zum Notarzt

Facharztausbildung Dermatologie und Venerologie, Dermatologische Abteilung Krankenhaus Hietzing sowie Lehrpraxis Dr. Forstinger, Wien

Studientätigkeit im Rahmen der Facharztausbildung im Bereich Psoriasis sowie atopische Dermatitis und Biologikatherapie

2020 bis 9/2023 Wahlärztin und Dauervertretungstätigkeit

Seit 10/2023 kassenärztliche Tätigkeit in der Nachfolgepraxis Dr. Bergthaler- Dr. Weltler und Privatordination

laufende Teilnahme an nationalen und internationalen Kongressen

Mitgliedschaften

Mitglied der ÖGDV (Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie)

Mitglied der ÖGDKA (Österreichische Gesellschaft für Dermatologische Kosmetik und Altersforschung)

Mitglied der ÖGDC (Österreichische Gesellschaft für Dermatochirurgie)

Ausbildung

Zertifikate, Workshops & Seminare

ÖÄK Fortbildungsdiplom

ÖÄK-Zertifikat Ärztliche Wundbehandlung

ÖÄK Notarztdiplom

Dermatoskopie Intensivkurs, Medizinische Universität Wien, Abteilung für allgemeine Dermatologie

Electus Seminar, Expertenkurs Psoriasis, Hamburg

Biologika Therapie in der Praxis, Dr. Wippel-Slupetzky, Wien

Sklerosierungs Workshop, Dr. Steirer, Krems

Workshop Duplexsonographie, Institut für funktionelle Phlebochirurgie Melk

Globale Gesichtsbehandlung- Botulinumtoxin und Hyaluronsäure MERZ - Dr. Walker- Zertifikat

Filler & PDO Fäden CROMA- Dr. Luidold- Zertifikat

DermaPen World Microneedling Solutions Certificate (Dr. Adrew R. Christie)

Aestethic anatomy workshop (Prof. Dr. Thilo Schenck/Dr. Konstantin Frank)

Kontakt

Dr. Carina Bergthaler

Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten

Hautzentrum beim Schloss
Hauptstraße 4-6
7000 Eisenstadt

Kassenordination: 02682/233030
(Terminvereinbarung zu den Ordinationszeiten)

Ästhetische Dermatologie-Privatordination: 0664/1917060

E-Mail: ordination@carinabergthaler.at

Terminvereinbarungen per E-Mail sowie Telemedizin sind aus organisatorischen Gründen leider nicht möglich.

Aufgrund des starken Andrangs können derzeit leider keine neuen Patienten aufgenommen werden.

Ordinationszeiten Kassenordination:

Mo: 09:00 – 13:00 Uhr
Di:   13:00 – 17:00 Uhr
Do:  09:00 – 13:00 Uhr
Fr:   09:00 – 13:00 Uhr

Ordinationszeiten Privatordination:

Do: 14:00 – 16:00 Uhr

Telefonische Terminvereinbarung

während der Ordinationszeiten

Sofern es ihnen nicht möglich ist ihren Termin einzuhalten,
bitten wir um zeitgerechte Absage.