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Unsere Haut ist ein Wunderwerk der Natur.

Sie ist elastisch und fest zugleich, sie schützt und kommuniziert mit unserer Außenwelt. Ihre Rolle im sozialen Leben ist sehr bedeutsam. Durch unsere Mimik und als Projektionsfeld emotionaler Regungen treten wir durch sie mit unseren Mitmenschen in Kontakt.

Eine gesunde Haut ist auch eine schöne Haut.

Insbesondere chronische Hauterkrankungen stellen eine große Belastung im privaten und beruflichen Alltag dar.

Fundierte Diagnostik und individuelle Beratung stehen für mich im Vordergrund, um eine auf meine Patienten zugeschnittene individuelle Therapie zu erstellen und diese bei Bedarf regelmäßig anzupassen.

Im Rahmen meiner Facharztausbildung konnte ich viel Erfahrung in der Behandlung von dermatologischen Patienten und auch den neusten und modernsten Therapien sammeln.

Durch die regelmäßige Teilnahme an nationalen und internationalen Kongressen biete ich für meine Patienten fachärztliche Kompetenz auf dem neuesten Wissenstand.

Jedes Gesicht ist einzigartig, wie jede Persönlichkeit.

Ziel ist es,die individuelle Schönheitmeiner Patienten zu betonen.

Mit zunehmendem Alter verlangsamen sich die Zellerneuerungsprozesse- die Haut wird dünner, trockener und verliert ihre Elastizität.

Durch den gezielten Einsatz ästhetischer Methoden, können altersbedingte Einflüsse auf das Erscheinungsbild der Haut behoben werden. Dies führt zu einem erfrischten Aussehen statt veränderter Mimik und Optik.

Ziel ist es, die individuelle Schönheit meiner Patienten zu betonen.

Besonders wichtig ist mir höchste Qualität, sowohl bei meiner Arbeit als auch bei den Materialen und Produkten die ich verwende!

Ausbildung

Studium an der Medizinischen Universität Wien

Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin in Eisenstadt, Kittsee und Wien

Ausbildung zum Notarzt

Facharztausbildung Dermatologie und Venerologie, Dermatologische Abteilung Krankenhaus Hietzing sowie Lehrpraxis Dr. Forstinger, Wien

Studientätigkeit im Rahmen der Facharztausbildung im Bereich Psoriasis sowie atopische Dermatitis und Biologikatherapie

Mitgliedschaften

Mitglied der ÖGDV (Österreichische Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie)

Mitglied der ÖGDKA (Österreichische Gesellschaft für Dermatologische Kosmetik und Altersforschung)

Ausbildung

Zertifikate, Workshops & Seminare

ÖÄK Fortbildungsdiplom

ÖÄK-Zertifikat Ärztliche Wundbehandlung

Dermatoskopie Intensivkurs, Medizinische Universität Wien, Abteilung für allgemeine Dermatologie

Electus Seminar, Expertenkurs Psoriasis, Hamburg

Biologika Therapie in der Praxis, Dr. Wippel-Slupetzky, Wien

Sklerosierungs Workshop, Dr. Steirer, Krems

Workshop Duplexsonographie, Institut für funktionelle Phlebochirurgie Melk

Globale Gesichtsbehandlung- Botulinumtoxin und Hyaluronsäure MERZ - Dr. Walker- Zertifikat

Filler & PDO Fäden CROMA- Dr. Luidold- Zertifikat

laufende Teilnahme an nationalen und internationalen Kongressen

LEISTUNGSSPEKTRUM

Dermatologie

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Als Akne bezeichnet man eine entzündliche Erkrankung der Talgdrüsenfollikel, die mit Komedonen (Mitesser) und entzündlichen Knoten oder Pusteln (Eiterbläschen) einhergeht. Betroffen sind vor allem talgdrüsenreiche Hautareale wie Gesicht, Hals, Dekolleté und Rücken.

Mehr als 80 % der Jugendlichen geben an, unter Akne zu leiden. In 15 – 30% der Fälle ist die Akne so schwer, dass sie deutlich sichtbar ist und auch zu Narbenbildung führen kann. Meist beginnt die Akne mit der Pubertät um das 10. bis 12. Lebensjahr und heilt bis zum 20. Lebensjahr ab. Bei manchen Betroffenen kann die Erkrankung bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben oder auch erstmalig auftreten.

Akne ist heute sehr gut behandelbar. Der rechtzeitige Beginn der Therapie ist besonders wichtig, um die Entstehung von Narben zu vermeiden.

Die Behandlung richtet sich stets nach dem individuellen Schweregrad der Erkrankung. In leichten Fällen reicht oft eine lokale Therapie mit speziellen auf die jeweilige Haut abgestimmten Cremen aus. Schwerere Formen müssen systemisch mit Medikamenten behandelt werden. Als Ergänzung eignen sich Peelings hervorragend. Die richtige Kombination aus Reinigung, Pflege und unterschiedlichen Therapieoptionen ermöglicht ein optimales Ergebnis.

Allergien können als Insektengiftallergie, Pollenallergie, Medikamentenallergie und Kontaktallergie auftreten.

Neben den klassischen Allergien gibt es noch sogenannte Pseudoallergien (Intoleranzreaktionen).

Hierzu zählen zum Beispiel Histamin-, Fruktose- und Lactoseintoleranz. Beim Verzehr von Nahrungsmitteln, die diese Stoffe in höherer Konzentration enthalten, kann es zu Blähungen, Durchfällen und Hautausschlägen kommen.

Wichtig ist eine ausführliche Anamneseerhebung um den richtigen, zur Diagnose führenden Allergietest anordnen zu können. Die Durchführung des Tests erfolgt in darauf spezialisierten Allergieambulatorien. Auf Basis des Ergebnisses können ausgewählte Therapien (Medikamente, Salben, Hyposensibilisierungstherapie, etc.) eingeleitet werden.

Die Neurodermitis, auch atopische Dermatitis genannt, ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung. Sie tritt oft schon im Kindesalter auf und verläuft überlicherweise in Schüben.

Die Ursachen der Entstehung sind nicht vollständig geklärt. Mit einer atopischen Dermatitis geht sehr oft ein langer Leidensweg der Betroffenen und ihres Umfelds einher. Neben genauer Anamneseerhebung können auch Allergietestungen helfen, Triggerfaktoren zu erkennen und zu beseitigen. Atopische Dermatitis ist häufig mit allergischem Schnupfen und allergischem Asthma vergesellschaftet.

Zu den wesentlichen Merkmalen zählen der quälende Juckreiz und die gerötete, schuppende, sehr trockene Haut.

Optimale Hautpflege und stadiengerechte Therapie sind der Schlüssel zum Erfolg und ermöglichen lange erscheinungsfreie Intervalle. Die Therapie wird in mehrere Stufen eingeteilt.

Stufe 1: Die Basis der Behandlung ist konsequente Hautpflege auch in erscheinungsfreien Erkrankungsphasen. Hierbei haben rückfettende Cremen und gut verträgliche Waschlotionen eine tragende Rolle. Weiters empfiehlt es sich, Trigger-Faktoren zu verringern oder, wenn möglich, ganz zu vermeiden.

Stufe 2 und 3: Bei leichtem bis mittelschwerem Verlauf erfolgt eine sogenannte topische (lokale) Therapie, beispielsweise mit kortisonhaltigen Cremen oder topischen Immunmodulatoren (Calcineurininhibitoren). Diese Therapieform zielt darauf ab, die Entzündung einzudämmen und den Juckreiz zu lindern.

4. Stufe: Bei schwerer Neurodermitis stehen systemische, antientzündliche Therapien in Form von Tabletten oder Spritzen zur Verfügung. Es kommen hierbei das Immunsystem dämpfende Substanzen zum Einsatz (sogenannte Immunsuppressiva) oder das seit 2017 zugelassenen Biologikum Dupilumab. Letzteres wird 14-tägig in Form von Spritzen verabreicht.

Nichtmedikamentöse Behandlungen, wie UV-Bestrahlungen, können eine Behandlung sinnvoll ergänzen.

Psoriasis, auch Schuppenflechte genannt, ist eine chronische Hauterkrankung, die mit einer erheblichen psychischen Belastung der Betroffenen verbunden ist.

Typische Symptome sind scharf begrenzte, erhabene, rote Flecken, die mit charakteristischen silbrig glänzenden Schuppen bedeckt sind.

Sehr häufig tritt auch eine Gelenksentzündung- die sogenannte Psoriasisarthritis-auf. Weiters werden häufig Nagelveränderungen beobachtet.  Psoriasispatienten haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Erkrankungen wie Bluthochdruck und Herzinfarkt. Eine genaue Diagnose, interdisziplinäre Behandlung und regelmäßige Kontrollen sind äußerst wichtig, um Folgeschäden zu verhindern.

Zur Einstufung des Schweregrades wird der sogenannte PASI Score (Psoriasis Area and Severity Index) herangezogen. Hierbei handelt es sich um ein standardisiertes System, das betroffene Hautstellen nach Rötung, Schuppung und Dicke bewertet, sowie den Prozentsatz der betroffenen Körperoberfläche miteinbezieht.

Je nach Ausprägung der Erkrankung erfolgt die Therapie äußerlich durch Salben, Cremen, Lotionen, Gels oder auch UV-Therapie. Bei sehr schweren Formen von Psoriasis können systemische Medikamente wie Methotrexat, Fumarsäure, Vitamin-A Säure oder sogenannte „Biologika“ als Immunmodulatoren eingesetzt werden. Diese hindern das Immunsystem daran, körpereigene Strukturen anzugreifen.

Biologika/Biologicals haben ihren Namen von der gentechnischen Herstellung aus biologischem Material. Sie sind derzeit die stärksten zur Verfügung stehenden Medikamente zur Hemmung der Entzündung und falschen Abläufe im Immunsystem.  Sie verhindern sozusagen an einer sehr hohen Instanz im Ablauf der Immunreaktion den Ablauf der Entzündungsreaktion.

Biologika werden, je nach Präparat, in unterschiedlichen Abständen gespritzt und bewirken bereits nach kurzer Zeit eine erhebliche Verminderung der Entzündungsaktivität. Daraus resultiert eine deutliche Krankheitsverbesserung bis hin zur kompletten Erscheinungsfreiheit.

Eine Therapie mit Biologika kommt in der Dermatologie mit großem Erfolgt bei der Psoriasis (Schuppenflechte), Psoriasisarthritis und der atopischen Dermatitis (Neurodermitis) zum Einsatz.

Bei Couperose und Rosazea handelt es sich um eine chronisch entzündliche Neubildung und Erweiterung kleinster Hautgefäße, vor allem im Bereich des Gesichtes.

Die Couperose gilt als Frühstadium- bei weiteren Zunahme der Gefäßneubildungen und lokalen Entzündungen spricht man von Rosazea.

Während früher Stadien äußert sich die Couperose vornehmlich durch kurzfristige Hautrötungen, die vor allem Wangen und Nase betreffen.

Im weiteren Krankheitsverlauf kommt es zur permanenten Gefäßerweiterung und Entstehung von Knötchen und Pusteln.

Individuell geeignete Therapieschritte richten sich nach der jeweiligen Symptomausprägung.

Neben der Anwendung hautschonender Gesichtsreinigungsprodukte und Pflegeprodukte werden zur Behandlung zunächst entzündungshemmende, antibakterielle Cremen verwendet. Bei schweren Fällen bessern Antibiotika das Hautbild.

Um eine langfristige Verbesserung der Couperose/Rosazea zu erreichen, können permanente Hautrötungen mittels Lasertherapie behandelt werden. 

Je nach Ausprägung sind 1-3 Laserbehandlungen zur Erreichung eines optimalen Behandlungsergebnisses erforderlich.

Das chronische Handekzem ist eine entzündliche Hauterkrankung. Es ist nicht ansteckend und betrifft ca. 5-10% der Bevölkerung.

Bestimmte Berufsgruppen wie Friseure, Köche, Reinigungskräfte, Metallarbeiter, Bauarbeiter, sowie medizinische Fachkräfte sind besonders gefährdet. Die Erkrankung kann über Monate oder Jahre bestehen bleiben und in Schüben verlaufen.

Typische Anzeichen sind Rötung, trockene, schuppende Haut, Bläschenbildung und Juckreiz.

Ursachen können sowohl äußere Faktoren wie häufiges Händewaschen, Reinigungsmittel und Desinfektionsmittel sein oder auch der permanente Kontakt mit allergie-auslösenden Stoffen.

Ein Handekzem kann auch im Rahmen einer atopischen Dermatitis (Neurodermitis) oder Psoriasis (Schuppenflechte) auftreten.

Sehr wichtig zur Vermeidung der Entstehung sind vorbeugende und schützende Maßnahmen.

Die Behandlung des chronischen Handekzems zielt darauf ab, die Entzündung zu unterdrücken. Eine erfolgreiche Therapie kann Wochen bis Monate in Anspruch nehmen.

Cremen und Salben mit Kortison unterstützen neben konsequentem Hautschutz und Hautpflege die Regeneration der Haut. Sie werden im akuten Entzündungsfall verordnet. Das Absetzen der Therapie muss stufenweise erfolgen (sog. „Ausschleichen“). Bei plötzlichem Absetzen kann es zu einem raschen Wiederauftreten der Entzündung kommen.

Eine weitere Therapiemöglichkeit stellt die UV-Therapie dar.

In sehr schweren Fällen kann auch eine systemische Therapie in Form von Kapseln notwendig sein. Die Einnahme ist meist für einige Monate erforderlich.

Bakterielle Hautinfektionen werden hauptsächlich durch Staphylokokken oder Streptokokken verursacht und können verschiedene Hautschichten sowie die Hautanhangsgebilde (Haare und Nägel) betreffen. Zu den Häufigsten zählen Erysipel, Impetigo, Follikulitis, Furunkel bzw. Karbunkel und Zellulitis.

Die Symptome unterscheiden sich je nach Krankheit, häufig sind Hautrötungen, Schwellung, Juckreiz, Eiteransammlungen, Schuppung und Krustenbildung.

Die Behandlung erfolgt lokal und/oder mit der Gabe eines dem Erregerspektrums entsprechenden Antibiotikums.

Pilzerkrankungen, auch Mykosen genannt, gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten der Haut. Sie können Haut, Schleimhäute und Nägel betreffen.

Hautpilze werden zumeist durch Dermatophyten verursacht.

Die Übertragung erfolgt über direkten Körperkontakt, infizierte Haustiere oder kontaminierte Gegenstände. Typische Symptome sind gerötete, teilweise schuppende und juckende Hautveränderungen.

Pilzerkrankungen der Schleimhäute werden v.a. durch Hefepilze der Gattung Candida hervorgerufen.

Bei Nagelpilz handelt es sich um eine sehr hartnäckige Infektion einzelner oder aller Nägel. Er tritt häufig in Kombination mit Fußpilz auf. Fast immer kommt es zu weiß-gelblicher Verfärbung und in weiterer Folge zur Verdickung des Nagels.

Eine erfolgreiche lokale und bei Bedarf auch systemische Therapie setzt eine exakte Diagnostik voraus.

Als Hautkrebs bezeichnet man eine bösartige Veränderung der Haut, umgangssprachlich unterscheidet man zwischen dem „schwarzen“ (Malignes Melanom) und dem „weißen“ Hautkrebs (Basaliome oder Plattenepithel-Karzinome).

Wenn er rechtzeitig erkannt wird, ist Hautkrebs heilbar!

Die Behandlung von Hautkrebs kann heute sehr vielseitig erfolgen.

Neben der operativen Entfernung kommen bei bestimmten Arten von Hautkrebs auch Behandlungen mit flüssigem Stickstoff (Kryotherapie) und Salben zum Einsatz.

Die Hautkrebsvorsorge zählt zu den wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen in der Dermatologie.

Dabei wird die gesamte Haut mit dem Auflichtmikroskop auf suspekte Veränderungen bzw. auffällige Muttermale untersucht.

Auffällige Hautveränderungen werden direkt in der Ordination in lokaler Betäubung entfernt und in weiterer Folge histologisch untersucht.

Hautkrebs und veränderte Muttermale sind keine Frage des Alters und sollten immer rechtzeitig behandelt werden. Häufige Sonnenbrände (besonders im Kindes- und Jugendalter), Vorkommen von Hautkrebs in der Familie sowie viele Pigmentflecken steigern das Hautkrebsrisiko.

Viele Hautveränderungen, welche zum Teil altersbedingt entstehen, sind völlig harmlos und müssen aus medizinischen Gründen nicht entfernt werden.

Allerdings werden Veränderungen, wie z.B. „Alterswarzen“ (Seborrhoische Keratosen) oder gutartige Fibrome (gutartige Bindegewebsgewächse) sehr häufig als kosmetisch störend empfunden.

Diese Hautveränderungen werden unter örtlicher Betäubung mittels Cürette und/oder elektrochirurgisch abgetragen. An den behandelten Stellen bilden sich kleine Krusten, welche nach einigen Tagen abfallen.

Operation von Hauttumoren

Muttermalentfernung

Entfernung von störenden Hautveränderungen wie Keratosen und Fibromen

Operation von Zysten

Operation von Lipomen

Ein Großteil der dermato-chirurgischen Eingriffe kann ambulant in örtlicher Betäubung direkt in der Ordination erfolgen.

Die dermatologisch auffälligen, entfernten Hautveränderungen werden in weiterer Folge in einem dermatohistopathologischem Labor feingeweblich untersucht.  

Auch ästhetisch störende Hautanhangsgebilde (Fibrome, Alterswarzen,…) werden in örtlicher Betäubung direkt in der Ordination mittels Cürette und/oder elektrochirurgisch abgetragen. An den behandelten Stellen bilden sich kleine Krusten, welche nach einigen Tagen abfallen.

Volles und gesundes Haar symbolisiert Schönheit und Vitalität. Werden die Haare dünner und weniger, ist es sowohl für Frauen als auch für Männer ein besorgniserregender, belastender Zustand.

Haarausfall, auch Effluvium genannt, kann durch viele Faktoren verursacht werden. Daher ist eine ausführliche Anamnese und Diagnostik unbedingt erforderlich.

Die häufigste Form des Haarausfalls ist der androgenetische, erblich bedingte Haarausfall. Dabei besteht vor allem im Bereich des Scheitels und der Schläfen die Veranlagung, Haare zu verlieren.

Beim kreisrunden Haarausfall entstehen rundliche, kahle Stellen am Kopf, während es beim diffusen Haarausfall zu einer generellen Ausdünnung der Haare mit Sichtbarwerden der Kopfhaut kommt.

Mit einer speziellen Blutuntersuchung werden alle möglichen Ursachen wie beispielsweise hormonelle Veränderungen, Schilddrüsenerkrankungen, Mangel an Spurenelementen und Vitaminen uvm. festgestellt.   

Die Therapie richtet sich nach den erhobenen Befunden und wird maßgeschneidert und individuell angepasst.

 

Hyperhidrose wird auch als vermehrte Schweißbildung bezeichnet, wobei die Anzahl und Größe der Schweißdrüsen bei den Betroffenen nicht verändert sind.

Die verstärkte Schweißneigung kann den gesamten Körper betreffen. Bei den meisten Betroffenen beschränkt sich das vermehrte Schwitzen auf bestimmte Körperareale- zumeist Hände, Füße, Achseln oder Gesicht.

Exogene (durch äußere Reize) auslösende Faktoren sind höhere Umgebungstemperaturen, Kaffeegenuss, Alkohol, Nikotin, scharfe Gewürze und körperliche Aktivität.  Auch psychischer Stress kann ein sogenannter Triggerfaktor sein.

Der Leidensdruck ist meist hoch. Die Erkrankung führt zum Meiden sozialer Kontakte, das vermehrte Schwitzen wirkt sich im beruflichen Umfeld negativ aus, die Lebensqualität ist stark eingeschränkt.

Spezielle Antitranspirantien (Deos) enthalten Metallsalze, zumeist Aluminiumchlorid. Letzteres führt zum Verschluss der Schweißdrüsenausführungsgänge und damit zu vermindertem Schwitzen. Bei schweren Formen ist die Wirkung jedoch meist unzureichend.

Eine weitere Therapiemöglichkeit ist die Leitungswasser- Iontophorese.  Diese eignet sich gut zur Therapie der Hyperhidrose im Bereich der Hände und Füße. Dabei werden die betroffenen Körperareale in einer mit Leitungswasser gefüllten Kunststoffwanne gebadet, durch die schwacher Strom über Elektroden fließt. Mit der Behandlung wird eine Erhöhung der Reizschwelle der Schweißdrüsen erzielt und dadurch das Schwitzen vermindert. Man verspürt ein leichtes Kribbeln. Zu Beginn ist eine tägliche Anwendung von ca. 10-15 min notwendig- nach Besserung der Symptome reicht es meist aus 2x wöchentlich zu baden.

Äußerst wirksam ist die Behandlung mit Botulinumtoxin. Durch Injizieren von Botulinumtoxin kann übermäßiges Schwitzen für den Zeitraum der Wirkdauer ausgeschaltet werden. Diese beträgt durchschnittlich 10 bis 12 Monate.

Unter dem Begriff Melasma oder auch Chloasma und Hyperpigmentierung versteht man das Auftreten von Pigmentflecken, die sich vorzugsweise im Gesicht zeigen.

Bei den bis zu einigen Zentimeter großen, bräunlichen Flecken handelt es sich um eine gutartige Pigmentstörung der Haut.

Hauptursache der Hyperpigmentierung ist die chronische Sonnenexposition. Daher entstehen sie hauptsächlich an den lichtexponierten Stellen wie Gesicht, Handrücken, Dekolleté oder Streckseiten der Unterarme.

Helle Haut, Sonnenbrände oder häufige Sonnenbäder auch ohne Sonnenbrände begünstigen ihre Entstehung.  

Ein weiterer Faktor für das Auftreten von Melasma, sind weilbliche Sexualhormone. Diese regen die Produktion von Melanin (Pigment) an- zumindest dann, wenn die Haut der Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Melasma taucht darum auch entsprechend häufig während der Schwangerschaft auf (sogenannte „Schwangerschaftsmaske“).

Doch nicht nur schwangere Frauen haben ein erhöhtes Risiko für Melasma. Auch Frauen, die mittels Pille verhüten oder sich einer Hormonersatztherapie unterziehen sind häufig betroffen.

Auch genetische Veranlagung, Schilddrüsenerkrankungen, Medikamente, Kosmetika, Parfum sowie Pflanzensäfte können als Ursache genannt werden.

Aus medizinischer Sicht sind die Verfärbungen völlig harmlos, aber für viele kosmetisch störend.

Wichtig ist es, die tatsächliche Ursache zu eruieren. Betroffene sollten auf jeden Fall direkte Sonneneinstrahlung vermeiden und auf einen konsequenten Lichtschutz (LSF 50) achten.

Je nach Ursache und Ausprägung der Pigmentierung kommen verschiedene Therapien wie Laser, Peeling und auch spezielle Cremen zum Einsatz.

Nesselausschlag, auch Urtikaria genannt, ist eine sehr häufige und unangenehme Hauterkrankung. Sie kann in jedem Lebensalter vorkommen.

Es tritt, ganz spontan, ein wandernder, teils heftig juckender Hautausschlag auf. Dieser gleicht jenen Hautveränderungen, die auch bei Kontakt mit Brennnesseln auftreten- daher der Name Nesselausschlag oder Nesselsucht.

Weiters kann es zu Schwellungen (sog. Angioödemen) vor allem im Gesichtsbereich (Augenlider, Lippen, Zunge) oder seltener der Hände und Füße kommen.

Die Hautveränderungen klingen spontan ab und treten erneut nach einigen Stunden wieder auf.

Es werden 2 Formen unterschieden:

  • Akute Urtikaria (unter 6 Wochen bestehen)
  • Chronische Urtikaria (über 6 Wochen bestehen)

Ca. 0,1 % der europäischen Bevölkerung leidet unter der chronisch verlaufenden Form.

Sowohl bei der akuten als auch bei der chronischen Urtikaria kommen Antihistaminika und manchmal auch Steroide zum Einsatz.

Für die chronisch spontane Urtikaria ist weiters Omalizumab, ein Antikörper der Immunglobuline (IgE) im Körper bindet, zugelassen.

Die „gewöhnlichen“ Warzen (Verrucae vulgares) sind die häufigste Warzenform. In ihnen lassen sich Humane Papilloma Viren (Typen 1,2,4,27 und 57) nachweisen.

Die Übertragung von Viruswarzen erfolgt sowohl durch direkten Kontakt von Mensch zu Mensch, als auch über kontaminierte Fußböden (z.B. Schwimmbad, Sporthalle) oder Gegenstände (gemeinsames Benutzen von Handtüchern).

Die Inkubationszeit beträgt zwischen 4 Wochen und mehreren Monaten. Neben der Immunitätslage ist auch der Hautzustand von besonderer Bedeutung. Schlechte Durchblutung, Immunschwäche, vermehrtes Schwitzen, Ekzeme oder vorbestehende Hautinfektionen begünstigen die Ausbreitung der Warzen.

Präparate mit Podophyllotoxin oder 5-Fluorouracil wirken schädigend auf die Viren, zusätzlich kann Salicylsäure helfen, die verdickte Hornschicht aufzuweichen. Diese Präparate werden meist als Tinktur für mehrere Wochen aufgetragen. Die oberflächlichen Anteile der Warze werden mit einer Cürette wiederholt abgeschabt. Kombiniert wird die Behandlung auch mit Kryotherapie (sog. „Vereisen“) oder mit Elektrokaustik (sog. „Wegbrennen“).

Dr. Carina Bergthaler Fachärztin Für Dermatologie und Venerologie
Ästhetische Dermatologie

Ästhetische Dermatologie

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Mit Botulinumtoxin A, kurz „Botox“ genannt, können Falten minimiert und geglättet werden.

Durch eine stark ausgeprägte Mimik bilden sich im Laufe der Jahre tiefe Falten – oft im Stirnbereich und zwischen den Augenbrauen. Die sogenannte Zornesfalte erweckt den Eindruck eines unzufriedenen Blickes und Anspannung.

Die Standardtherapie gegen mimische Falten ist das Injizieren von Botulinumtoxin direkt in den Muskel. Botulinumtoxin unterbindet die Impulsübertragung vom Nerv auf den Muskel, sodass dieser nicht mehr kontrahieren, also sich zusammenziehen, kann. Durch das ruhig stellen des Muskels entfällt auch die Faltenbildung der Haut. Dadurch werden nach einer gewissen Zeit mimische Falten geglättet. Wenn diese Falten noch nicht zu tief in der Haut verankert sind, können sie sogar vollständig verschwinden. Das Wirkungsausmaß und die Wirkungsdauer sind dosisabhängig und hält durchschnittlich 4 bis 6 Monate an.

Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Hyperhidrose. Durch Injizieren von Botulinumtoxin kann übermäßiges Schwitzen für den Zeitraum der Wirkdauer ausgeschaltet werden.

Mit Hyaluronsäure Filler Behandlungen können Volumenverluste ausgeglichen, die Konturen des Gesichtes optimiert und Falten gehoben werden.

Im Laufe des Lebens wird die Haut des Menschen immer trockener, die Spannkraft und Elastizität lässt nach und das Gesicht verliert an Volumen. So entstehen Falten und die Gesichtskonturen verschieben sich.

Hyaluronsäure ist eine körpereigene Substanz, die für den Feuchtigkeitsgehalt der Haut zuständig ist.  Durch die Fähigkeit, große Mengen Wasser an sich zu binden, verleiht sie dem Bindegewebe Festigkeit und versorgt die Haut mit Feuchtigkeit.

Dadurch werden Falten reduziert bzw. wieder aufgefüllt.

Die Behandlung mit Hyaluronsäure ist besonders für die Korrektur von Falten zwischen Nase und Mund, hängenden Mundwinkeln (sog. Marionettenfalten) und Fältchen rund um den Mund geeignet. Auch Lippen, die im Laufe der Zeit an Volumen verlieren, können wieder aufgefüllt werden.

Hyaluronsäure eignet sich auch hervorragend als sogenannter Skinbooster, um der Haut einen Frischekick zu verleihen.

Das Ergebnis ist sofort sichtbar und hält bis zu 6 Monate an.

PDO Fadenlifting

Beim PDO Fadenlifting handelt es sich um eine Methode zur sanften Gesichtskonturmodellierung durch die Straffung schlaffer Gesichtshaut ganz ohne Skalpell. Mithilfe der PDO-Fäden, welche mit kleinen Widerhäkchen versehen sind, können erschlaffte Gesichtspartien wieder sanft nach oben und in Form gezogen werden.

Diese innovativen Fäden, die aufgrund ihrer besonderen Häkchenstruktur im Gewebe verankert werden, heben Gesichtspartien an, die durch Alterungsprozesse an Elastizität verloren haben.

Bei den verwendeten, selbstauflösenden Polydioxanon-Fäden (PDO) handelt es sich um ein chirurgisches, resorbierbares Nahtmaterial. Nach einiger Zeit, ca. 4-10 Monate, werden die Fäden durch das körpereigene Enzymsystem wieder abgebaut. Bei der enzymatischen Auflösung baut der Körper an ihrer Stelle körpereigenes Kollagen ein, so entsteht ein neues, natürliches, inneres Stützgerüst und die Haut wird von innen gefestigt, gestrafft und elastischer. Zusätzlich zum Kollagenaufbau bewirken sie eine Elastinfaserstimulation und regen den Körper zur Hyaluronsäurebildung an.

Die Fäden können nach Belieben gespannt werden, um Gesichtspartien zu straffen und das Gesicht – je nach gewünschtem Effekt – zu modellieren.

 

3D Fadenlifting

Beim 3D Fadenlifting verwendet man PDO-Fäden ohne Widerhäkchen. Im Gegensatz zum zuvor beschriebenen Fadenlift steht beim 3D-PDO-Fadenlift die intensive Stimulierung der körpereigenen Kollagenneubildung im Fokus ohne das Gewebe in eine neue Position zu ziehen.

Bei der Behandlung wird mit PDO-Fäden ein 3D Gitternetz unter die Haut gelegt. Durch den enzymatischen Abbauvorgang der resorbierbaren Fäden wird das behandelte Gewebe besser durchblutet. Weiters wandern Wachstumszellen ein, erzeugen so einen Kollagenneuaufbau und einen deutlichen Straffungseffekt der zuvor schlaffen Haut. Zusätzlich zum Kollagenaufbau bewirken sie eine Elastinfaserstimulation und regen den Körper zur Hyaluronsäurebildung an.

Im Rahmen des 3D-PDO-Fadenlift kann zusätzlich mesotherapeutisch Hyaluronsäure appliziert werden. Mit diesem 3D-PDO-Mesofadenlift, auch bekannt als Meso Thread Lifting wird die Haut durch die Anregung natürlicher Regenerationsvorgänge optimal gestrafft und revitalisiert. Das Ergebnis: eine straffere Hautbeschaffenheit mit einem frischeren, besser durchbluteten, natürlichen und jugendlichen Hautbild.

Diese Behandlung ist in der ästhetischen Medizin auch unter dem Synonym „Vampire Lift“ bekannt. Sie erhält und unterstützt das jugendliche Aussehen der Haut.

PRP ist die Abkürzung für plättchenreiches Plasma (platelet-rich plasma). PRP ist Bestandteil des Vollblutes und enthält Wachstumsfaktoren, die für die Wundheilung und den Regenerationsprozess der Haut zuständig sind.

Die Eigenblutbehandlung dient der Zellregeneration und Hautverjüngung. Sie fördert die Produktion von körpereigenem Kollagen und von Hyaluronsäure. Diese Verbesserung und Stärkung der Hautstruktur durch die Aktivierung von Stammzellen macht man sich vor allem im Gesicht zunutze, um empfindliche Regionen wie die Augen- und Mundregion natürlich zu straffen und zu verjüngen.

Gewonnen wird das körpereigne PRP mittels einer Blutabnahme und anschließender Aufbereitung. So wird das Plasma mit seinen wertvollen Eigenschaften für die PRP Behandlung isoliert. Durch viele kleine Einstiche wird das PRP in die Haut eingebracht. Mit der PRP Behandlung können sich die Wirkstoffe voll entfalten und ein sofortiger Frischekick verliehen werden. Durch die feinen Einstiche wird das Stützgerüst der Haut zusätzlich stimuliert.

PRP wird auch erfolgreich bei vorzeitigem, diffusem Haarausfall angewandt. Hierbei wird es direkt unter die Kopfhaut gespritzt, kann so die Haarwurzeln reaktivieren und beginnendem Haarausfall entgegenwirken. Durch die im Plasma enthaltenen Thrombozyten und hochkonzentrierten Wachstumsfaktoren wird das Haar gestärkt und ruhende Haarwurzeln wieder aktiviert.

Diese Methode ist für Frauen und Männer geeignet. In monatlichen Abständen werden je nach Haarqualität 3 bis 6 Behandlungen durchgeführt. Bei familiär gehäuftem Haarausfall eignet sich diese Methode auch, um vorbeugend zu behandeln und die Haarwurzeln zu stärken.

Chemische Peelings wirken sehr viel intensiver als gewöhnliche Peelings und sind nicht mit Heimpeelings oder Anwendungen im Kosmetikinstitut zu vergleichen. Die verwendeten Säuren sind deutlich konzentrierter, stärker und wirksamer.

Je stärker das Peeling, desto mehr Hautschichten werden abgelöst- die Wirkung beschränkt sich nicht nur auf die Oberhaut (Epidermis), sondern reicht bis in die Dermis.

Je nach Bedarf, Hautproblem und erwünschtem Ergebnis werden verschiedene Peelsubstanzen angewandt. Sie unterscheiden sich in der verwendeten Säure, Eindringtiefe, Wirkung und Abheilungszeitraum.  

In erster Linie regt ein Peeling die Kollagenbildung in der Haut an, dadurch wird sie wieder gestrafft, geglättet und wirkt fester.

Chemische Peelings eignen sich außerdem um Hautunreinheiten, Pigmentstörungen, Sonnenschäden, feine Falten und Aknenarben zu reduziert.

Nach dem Peeling ist die Haut unterschiedlich stark gerötet und schuppt in den folgenden Tagen ab.

In den ersten Wochen muss direkte Sonneneinstrahlung vermieden und ein hoher Lichtschutzfaktor (LSF 50+) aufgetragen werden.

Anwendungsgebiete:

  • Unreine, fettige Haut
  • Unebenes Hautbild und große Poren
  • Aknenarben
  • Feine Fältchen
  • Sonnenschäden
  • Pigmentflecken und unregelmäßige Pigmentierung

Die Behandlung von Besenreisern erfolgt durch Verödung mit Äthoxysklerol.

Hierbei werden die betroffenen Venen mit einer kleinen Nadel punktiert und Äthoxysklerol in die Vene eingebracht. Dies führt zu einer lokalen Entzündungsreaktion, wodurch die Venenwände verkleben. Es kann nachfolgend zu kleinen Hämatomen („blauen Flecken“) kommen, die nach einigen Tagen verschwinden. Im Anschluss an die Therapie empfiehlt sich das Tragen von Kompressionsstrümpfen für 10 Tage.

Je nach Ausprägung sind eine oder mehrere Behandlungen notwendig, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Viele Hautveränderungen, welche zum Teil altersbedingt entstehen, sind völlig harmlos und müssen aus medizinischen Gründen nicht entfernt werden.

Allerdings werden solche Veränderungen, wie z.B. „Alterswarzen“ (Seborrhoische Keratosen) oder gutartige Fibrome (gutartige Bindegewebsgewächse) sehr häufig als kosmetisch störend empfunden.

Solche Hautveränderungen werden unter örtlicher Betäubung mittels Cürette und/oder elektrochirurgisch abgetragen. An den behandelten Stellen bilden sich kleine Krusten, welche nach einigen Tagen abfallen.

 

Pigmentflecken

Bei vielen Menschen entstehen im Laufe des Lebens Pigmentflecken. Die Ursachen dafür sind vielseitig. Sie können beispielsweise durch Sonnenstrahlung, vaselinhaltige Kosmetika, Parfums, Medikamenteneinnahme, nach Laser- und Peelingbehandlungen sowie durch hormonellen Einfluss entstehen.

Wenn Sie einen Pigmentfleck entfernen lassen möchten, bieten sich dafür verschiedene Behandlungsmethoden an.

  • Kryotherapie
  • Peeling
  • bleichende Schälcreme
  • Laser

Die behandelten Stellen sollten in den nachfolgenden Wochen mit Sonnenschutzcremen mit einem hohen Lichtschutzfaktor (50+) vor Sonne geschützt werden.

Tattoo-Entfernung

Mittels Lasertherapie ist es möglich, den Tattoo-Farbstoff, der in der Dermis eingelagert wurde, zu entfernen.
Durch die Impulse des Lasers werden die Farbpigmente in kleinste Einzelteile zerlegt. Diese werden in weiterer Folge über das Lymphsystem abtransportiert und über die Leber und Nieren abgebaut und ausgeschieden.

Die Dauer der Entfernung eines Tattoos richtet sich in erster Linie nach der Größe und Farbintensität. Meist sind zwischen 8 und 15 Sitzungen zur Tattooentfernung notwendig. Zwischen den einzelnen Sitzungen sollte ein Abstand von 6 bis 8 Wochen liegen.

 

Pigmentflecken entfernen

Pigmentflecken sind wie Muttermale oder Sommersprossen eine gutartige Pigmentstörung der Haut. Die bis einige Zentimeter großen, bräunlichen Flecken werden auch Lentigo senilis bzw. Lentigo solaris genannt.

Hauptursache ihrer Entstehung ist die chronische Sonnenexposition. Daher entstehen sie hauptsächlich an den lichtexponierten Stellen wie Gesicht, Handrücken, Dekolleté oder Streckseiten der Unterarme.

Helle Haut, Sonnenbrände oder häufige Sonnenbäder auch ohne Sonnenbrände begünstigen ihre Entstehung.

Pigmentflecken können mittels Laser entfernt werden. Dieser zerstört gezielt die Pigmente in der Haut, ohne das umliegende Gewebe zu beeinträchtigen. Das Laserlicht wird von den pigmentierten Arealen absorbiert und in Hitze umgewandelt. Bevor die braunen Flecken völlig verschwinden, werden sie verstärkt sichtbar, weil sie an die Oberfläche treten und dort von den Fresszellen des Körpers abgebaut werden. Im Durchschnitt genügen 1-2 Behandlungen. Diese werden im Abstand von 4-6 Wochen durchgeführt.

 

Dauerhafte Haarentfernung

Eine Haut wie Samt und Seide. Makellos, glatt und haarlos – ein ewiges Schönheitsideal. 

Nur Laser schafft eine permanente Haarreduktion und wirkt langfristig.

Das Licht dringt in die Haut ein, wird vom Melanin des Haares absorbiert und in Wärme umgewandelt. Diese Wärme zerstört sowohl die Haarwurzel als auch den sogenannten Wulst. Die umliegende Haut bleibt intakt. Diese Photoepilation erreicht die Haare, die sich in ihrer Wachstumsphase befinden – jedoch wachsen nie alle gleichzeitig.

Um Haare also nicht nur langfristig, sondern auch flächendeckend zu entfernen, muss die Behandlung wiederholt werden. Haare reagieren unterschiedlich auf das Licht: Menschen mit dunklen Haaren – also mit viel Melanin – zeigen die besten Resultate. Bei sehr hellen Haaren muss im Einzelfall entschieden werden, wie gut die Behandlung anschlägt.

Permanente Haarreduktion ist nie mit nur einer Behandlung zu erreichen. Wie viele Sitzungen für eine komplette Epilation anstehen, hängt von Körperpartie und dem Hauttyp ab. Im Durchschnitt muss die Behandlung vier- bis achtmal wiederholt werden, jeweils in einem Abstand von etwa sechs Wochen.

Doch der Einsatz lohnt sich: Zahlreiche klinische Studien belegen, dass Haare nach einer vollständigen Behandlung mit dem Laser nur langsam und sehr fein nachwachsen. Um auch das zu vermeiden, genügt im Allgemeinen eine weitere Behandlung pro Jahr.

Hautqualitätsveränderungen werden auch schon in jungen Jahren gesehen.

Kleine Fältchen beginnen sich auszuprägen und der für jugendliches Aussehen verantwortliche sogenannte „Glow“ geht langsam verloren.

Ein schönes Hautbild steht in unserer Gesellschaft nicht nur für Jugend und Schönheit, sondern vor allen Dingen auch für Gesundheit und Vitalität.

Je früher mit minimalinvasiven, ästhetischen Maßnahmen begonnen wird, umso weniger wird das Altern sichtbar werden bzw. umso länger wird es verzögert.

Nie darf hierbei das Hauptziel einer prophylaktischen Behandlung verlassen werden, um die Individualität jedes einzelnen Patienten zu bewahren und diese nicht zu verändern.

Einer der wichtigsten Faktoren im Kampf gegen die Hautalterung ist die dringende Notwendigkeit von täglichem UV-Schutz sowie regelmäßige Reinigung und individuell angepasste Pflege der Haut.

Eine weitere Maßnahme ist die regelmäßige Hydratation der Epidermis und Dermis in Form von Skin-Booster Therapien mit leicht quervernetzter Hyaluronsäure in Kombination mit Glycerol.  Nach dreimaliger Anwendung im Abstand von je 4 Wochen kommt es zu einer für die nächsten 9 Monate stabilen und deutlich verbesserten Hautdurchfeuchtung, Verbesserung der Elastizität sowie des „Skin-Glows“.

Je nach Behandlungsziel können Gesicht, Hals, Dekolleté oder auch Hände behandelt werden.

Es verleiht der Haut einen dauerhaften Frischekick über 36 Wochen und kann dabei sogar eine Verbesserung des Hautkolorits erreichen.

Die frühzeitige Anwendung von Botulinum Toxin verhindert die Ausprägung der Zornesfalte und auch von Krähenfüßchen.  Wenn man bedenkt, wie früh wir schon beginnen, immer wieder die gleichen mimischen Muskeln zu bewegen und immer wieder die gleichen Falten zu ziehen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese Falten dauerhaft bestehen bleiben.

Weiters ist die Förderung der Mikrozirkulation und Stimulation der Kollagensynthese wichtig. Diese kann man beispielsweise mittels Eigenblutbehandlung ankurbeln. Sie fördert die Produktion von körpereigenem Kollagen und Hyaluronsäure.

Eine weitere Möglichkeit zur Anregung der Kollagensynthese ist die Behandlung mit PDO-Fäden. Hierbei wird ein 3D Gitternetz unter die Haut gelegt. Durch den enzymatischen Abbauvorgang der resorbierbaren Fäden wird das behandelte Gewebe besser durchblutet. Wachstumszellen wandern ein und erzeugen so einen Kollagenneuaufbau und einen deutlichen Straffungseffekt. Zusätzlich zum Kollagenaufbau bewirken sie eine Elastinfaserstimulation und regen den Körper zur Hyaluronsäurebildung an.

Durch die regelmäßige Kombination individuell abgestimmter, minimalinvasiver Pre-Juvenation Maßnahmen lässt sich ein gesundes und vitales Hautbild langfristig erhalten.

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Dr. Carina Bergthaler

Fachärztin für Dermatologie und Venerologie

Therapiezentrum beim Schloss

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Mobil: 0664/1917060

E-Mail: ordination@carinabergthaler.at

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